Wieder einmal haben wir (und allen voran unser geniales Partyteam) gezeigt, dass nicht teure Accessoires ein gelungenes Fest schaffen. Vielmehr ists das stimmige Zusammenwirken von Innovation, Lust am Gestalten und Improvisieren und einer idealen Menge an lieben Gästen, geschätzt über 150, von denen fast alle wieder eine kulinarische Kleinigkeit mitbrachten.

 

Handydaddeln oder Heuhaufenhüpfen – für Wurzelwerkerkinder eher keine Frage (im Hintergrund unser mobiles Freibad)
Nicht nur Maria freut sich auf die grad entstehende Reportage des anwesenden Filmteams um Studentin Isa.

 

Florians Swimming Pool, gebaut mit Plane auf Bulldoganhänger war neben Riesenschaukel und Fußballgelände natürlich wieder der Bringer unter den Kurzen. Doch auch seine beiden Führungen, die er zusammen mit unseren Supergärtnerinnen Vroni und Gabi bestritt, bewegten viele der BegleiterInnen in jeder Hinsicht; etliche von ihnen besuchten an diesem Abend Unteröd zum ersten Mal. Das Staunen ging weiter: Cornelia Allgeier schuf mit ihren Mantragesängen eine Insel in der Besuchermenge. Dazu bildete sie spontan aber effektiv einen Chor aus den Interessierten und stimmte auf die Athmosphäre ein, die vom großen Lagerfeuer aus sich zu verbreiten begann. Der sich ebenfalls verbreitende Hunger wurde wieder bestens gestillt, zum einen vom in Knallhitze schuftenden Pizzateam am selbstgemörtelten Ofen [Anm. des Autors: ich fordere den Architektur-Designpreis für dieses Bauwerk! ] zum anderen vom überquellenden Buffet im Kuhstall [Anm. des Autors: kein Gourmetkoch-Catering kann an die Klasse heranreichen, die erreicht wird, wenn jeder Gast das mitbringt, was er am besten kann].

 

Spezialbefeuerung nach Vorstands Art: rauchfrei von oben

 

Dieweil bauten unsere geschätzten Musiker von den Knusprigen Wimpern auf der coolsten aller Bühnen – unserem mit Anhänger höhergelegten Eselstall – ihre Instrumente auf und spielten die Songs ihrer aktuellen CD. Abgelöst wurden sie vom wurzelwerkenden DJ Mo, der wieder unbandig souverän auflegte. Leicht hatte er es indes nicht, sich gegen die Anziehungskraft des Feuers durchzusetzen, das sich mittlerweile in stattliche Höhe gebrannt hatte und ihre plaudernden und sinnierenden Betrachter bei sich hielt. Und das nicht nur die Finsternis hindurch. Ein paar Nachtlichter zogen es wie gewohnt vor, erst beim wiederkehrenden Tageslicht ihre Nester zu beziehen, die ringsum platziert waren.

 

Die blaue Stunde offenbart die himmlische Beobachterin: Kassiopeia ruht über dem friedlichen Fest

So geht feiern: harmonisch, fröhlich und bei aller Improvisation stilvoll und mit echter Klasse!

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