So unglaublich viele Mitglieder können sich an einem schönen Septembertag nichts Besseres vorstellen, als zum Kartoffeltag zu kommen. Es ist eine Freude!!! Eigentlich ist es ja Arbeit: die gerodeten Kartoffeln aus der Erde klauben, in Eimern sammeln und dann in Säcke füllen.

Viele Kartoffeln! Und ja, es ist schon anstrengend, man braucht Muskeln, die man sonst nicht unbedingt verwendet, und das spürt man dann auch, spätestens am Abend. Aber bei uns wird ein Fest daraus. Wie gut es tut, in der Erde zu wühlen! Erwachsene, Kinder und Hunde wuseln durcheinander, es wird geklaubt, geratscht, gerutscht und viel gelacht. Das Feuer brennt, der mongolische Druckkochtopf zischt und zur Brotzeit sind die ersten Kartoffeln fertig, mit Butter und Salz oder auch einfach pur schmecken sie am Acker so gut wie das Speckbrot am Gipfel.

Die Ernte ist ok – natürlich kleiner als im Superkartoffeljahr 2025, und sehr trocken war es auch. Aber dank des unermüdlichen Beetle-Collector-Einsatzes echt ok! Danke an alle, die unsere Kartoffeln vor den Käfern gerettet haben!
Dreckig, stolz und glücklich geht’s irgendwann nach Hause – während Flo und Miguel sich „um den Rest“ kümmern, danke auch dafür!!!
Lasst uns bei jeder unserer Kartoffeln, die wir im Winter essen, an diesen wunderschönen Tag denken…
