Der 1. Mai hatte wieder alles, was es braucht: viele helfende Hände, gutes Essen, neue Gedanken – und am Ende einen richtig schönen gemeinsamen Ausklang.

Los ging’s am Vormittag mit unserem Ackertag. Rund ums Gewächshaus wurde gewerkelt, es wurden Schnüre gespannt, Stangen vorbereitet und schließlich wurde die Plane befestigt. Nebenbei wurden die Beete vor dem Haus gegossen, geschaut, was gerade gebraucht wird, und hier und da schon für das spätere Beisammensein vorbereitet.

Ausgebreitete Plane wird über die Gewächshausstangen gezogen.
Ausgebreitete Plane wird über die Gewächshausstangen gezogen.

Zur Brotzeit wurde wieder geteilt, probiert und gemeinsam gelacht. Es gab obendrein auch Essen direkt vom Acker: Spinat, Quetschkartoffeln mit Topfen und Winterheckenzwiebeln.

reich gedeckte Festtafel zum 1. Mai
Reich gedeckte Festtafel zum 1. Mai

Am Nachmittag wurde es dann etwas ruhiger, aber nicht weniger spannend. In einem kleinen Workshop mit Melanie und Margit ging es um die Frage: Welche Pflanze wäre ich eigentlich? Und darum, wo und wie wir selbst verwurzelt sind. Eine schöne Gelegenheit, sich selbst einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten – und ins Gespräch zu kommen.

Mitglied malt ein Bild im Rahmen des Workshops.

Mit dem Workshop neigte sich der Tag langsam dem Ende zu und klang mit unserer Version eines kleinen Tanzes in den Mai aus: Feuer, Musik und Abendsonne.

Obendrein gab es noch eine kleine Überraschung: Zum 1. Mai erhielt jedes Gemüsepaket ein Erdbeerpflänzchenzum Mitnehmen – ein Stück Wurzelwerke für Zuhause.

Vielen Dank an alle die diesen Tag fleißig mitgearbeitet und den Abend zu einem Besonderen gemacht haben.