Kulturgeschichte / Eigenschaften

Feldsalat ist ein einheimisches Gewächs. Früher wurde er als Wildgemüse auf Äckern oder Wiesen gesammelt. Seit ungefähr 100 Jahren wird er gezielt angebaut.

Zum „Feldsalat“ sagt man in Österreich Vogerlsalat, in der Schweiz Nüsslisalat oder Mausohrsalat, weitere Namen sind Ackersalat,  Nüssler, Schafmäulchen, Sonnewirbele oder Rapunzel.

Feldsalat gehört zur Unterfamilie der Baldriangewächse. Er fühlt sich erst dann so richtig wohl, wenn die Temperaturen sinken. In der Regel keimt er von Oktober bis Dezember.

Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Feldsalat ist supergesund, er enthält viel: 

  • Vitamin A, Vitamin C und Folsäure
  • Eisen
  • Jod, Phosphor, Kalzium
  • ätherische Öle (v.a. Baldrianöl, gut für schwache Venen)

Lagerung

Feldsalat wird leider recht schnell welk und matschig – am besten also immer gleich aufessen! Auf jeden Fall kühl lagern, am besten in einer nicht geschlossenen Plastiktüte. 

Verwendung 

Gründlich waschen, damit es beim Essen nicht knirscht, am besten in eingelassenem Wasser. Dann am besten in der Salatschleuder trocknen, weil die nassen Blätter sonst schnell in sich zusammenfallen.

Feldsalat lässt sich super kombinieren mit:

  • Walnüssen, Maroni, Sonnenblumenkernen
  • Blauschimmelkäse, Ziegenfrischkäse, Feta
  • Orangen, Äpfeln, Birnen, Granatapfelkerne
  • rote Bete: gekocht oder roh gerieben
  • Steckrüben (in Würfeln) 
  • Speck 
  • Wichtig: Im Dressing Zitronensaft verwenden, dann kann der Körper das viele Eisen besser aufnehmen! 

Feldsalat (ca. eine Hand voll) kann auch in einen grünen Smoothie wandern.

Rezepte 

Drei Farben auf dem Teller sind immer gut: Feldsalat, rote Bete (gekocht oder roh gerieben), Ziegenkäse. Dazu ein Honig-Senf-Dressing aus Olivenöl, Zitronensaft, Honig, Senf, Salz, evtl. Pfeffer. Vielleicht noch ein paar Kerne darüber streuen – lecker, schön und supergut gegen Winterblues! 

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